Archiv für 'Sprache' Kategorie
Verfasst von califax am Montag, 5. Mai 2008
Ich habe den Steuerunsinn der CSU nicht kommentiert, weil die Gefahr einer Verwirklichung ja nicht gegeben ist. Es ist eine reine Wahlkampflüge, wenn man nicht angibt, wo die 26-28 Milliarden eigentlich eingespart werden sollen. Interessanter ist ein anderer Vorschlag. Siehe Titel.
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Verfasst von califax am Montag, 5. Mai 2008
Mal wieder ein Selbstgespräch…
Links im RSS-Feed vom Europe Media Monitor findet sich, während ich das hier schreibe, eine schöne Schlagzeile: .
Mir geht es nicht um den Fehler, obwohl der ein schönes Bild zum Platzen der Übernahmespekulationen abgibt, sondern um den sehr typischen Denkfehler. Eigentlich sollte es ja nur Rhetorik sein, aber viele Menschen nehmen es seltsamerweise wortwörtlich. Der Mythos lautet: Die Anleger, oder besser noch - anonyme Aktienkurse an einer ominösen Börse, bestraften oder belohnten eine Firma für deren Politik. Das ist Voodoo und hat mit der Realität nichts zu tun. Was passiert da? Kann man das auch ohne die üblichen sprachlichen Nebelkerzen beschreiben?
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Verfasst von califax am Samstag, 19. April 2008
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Verfasst von califax am Donnerstag, 17. April 2008
Heute gibt’s mal wieder eines. ‘Schulljung für die Mangelwirtschaft, aber im Sinne einer gerechteren Verteilung der Wortschätze in dieser Gesellschaft muss man auch mal bereit sein, auf unnötigen Luxus zu verzichten. Also hier ist es:
Föderalistische Arbeitsteilung (heißt: Alle gegen Bayern).
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Verfasst von califax am Samstag, 12. April 2008
Ich habe ein korrekt gesetztes Apostroph entdeckt! In der Nähe eines ’s’! In der Zeitung! Hier bei der Süddeutschen: Matthäus’ neue Herausforderung Israel. Seht Ihr es auch?! Habt Ihr es auch gesehen?! Es existiert! Es ist noch nicht ausgestorben! Krieg’ ich dafür einen Preis? Eine Belohnung? Kann ich es versteigern?! Da steht wirklich “Matthäus’”, nicht *”Matthäu’s”! Bild’ ich mir das etwa nur ein? Oh mein Gott!
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Verfasst von califax am Donnerstag, 10. April 2008
Spiegel Online titelt “Bush bald nur noch mit Untertiteln?” und “ABSCHAFFUNG DER SYNCHRONISIERUNG”:
Anhänger fremdsprachiger Originalversionen dürfen sich freuen: Wenn es nach dem Willen des Europaparlaments geht, sollen Fernsehfilme in Deutschland bald im Original und mit Untertiteln gezeigt werden. Selbst die “Tagesschau” wäre betroffen.
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Verfasst von califax am Dienstag, 8. April 2008
Gemäß Brisant, dem öffentlich-rechtlichen Pendant zur Bild, greifen Piraten auf Gummibooten mit schweren Waffen an. Yup, schwere Waffen auf Schlauchbooten.
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Verfasst von califax am Montag, 7. April 2008
Vibrationsschutz-Arbeitsschutzverordnung“ soll die Arbeitnehmer vor zu starken Erschütterungen, beispielsweise beim Bohren, schützen. Ziel ist, der „Weißfingerkrankheit“ vorzubeugen – sie kann allerdings auch durch Kälte ausgelöst werden und ist 2004 nur zweimal aufgetreten. Trotzdem müssen die rund 90.000 deutschen Bauunternehmen laut Verordnung nicht nur Gefährdungsbeurteilungen durchführen, sondern auch für jeden Mitarbeiter umfangreiche „Vibrationskonten“ führen, auf denen die individuellen Vibrationsmessdaten festgehalten werden. Ob die Beteiligten wirklich verstehen, wie viele Vibrationen beim Bohren zulässig sind, darf jedoch bezweifelt werden: „Die Bewertung des Ausmaßes der Exposition für Hand-Arm-Vibrationen erfolgt nach dem Stand der Technik anhand der Berechnung des auf einen Bezugszeitraum von acht Stunden normierten Tagesexpositionswertes A(8); dieser wird ausgedrückt als die Quadratwurzel aus der Summe der Quadrate (Gesamtwert) der Effektivwerte der frequenzbewerteten Beschleunigung in den drei orthogonalen Richtungen a (tief)hwx, a (tief)why, a (tief)hwz.“
Quelle: Welt - Warum Marmelade jetzt Konfitüre heißen muss.
Ich hätte da einen absolut wichtigen und völlig durchdachten Vorschlag:
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Verfasst von califax am Freitag, 28. März 2008
Achja, es war die galoppierende Verblödung der AktivistInnen: Realsatire? Sieht echt aus.
Man beachte die gelungene Kombination aus symbolträchtig subversivem Widerstand gegen das Schweinesystem und dem emotionalem Idealismus, ja dem Hilfeschrei in dieser immer kälter werdenden unmenschlichen Welt, die, wie schon Adorno und so weiter….
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Verfasst von califax am Dienstag, 18. März 2008
Der MDR berichtet in Brisant von “ratlosen Opfern, die von angeblich kriminellen” Tibetern zusammengeschlagen wurden. Immer wieder schön zu sehen, wie ausgerechnet Journalisten mit dem Wort ‘angeblich’ überfordert sind. Wenn unbeteiligte Passanten mal eben zusammengeschlagen werden, wie es der MDR ganz ohne ‘angeblich’ übernommen hat, wäre es schon interessant, mal von den MDRlern zu hören, wie ein Schlägermob nicht kriminell sein kann? Naja, das sind die Standards, bei denen der Gazastreifen ins Westjordanland verlegt wird und über den Abriss eines Hauses berichtet wird, das immer noch steht. MDR halt. Journaille.
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Verfasst von califax am Donnerstag, 13. März 2008
Er hat ihn - Clemens Meyer ausgezeichnet:
Der Preis der Leipziger Buchmesse 2008 geht in der Kategorie Belletristik an Clemens Meyer. Geehrt wurde er für seinen Erzählband „Die Nacht, die Lichter“, der vom S. Fischer Verlag herausgegeben wird.
Siehe auch hier.
Nachtrag: Ich hab doch noch einen Teil des 3SAT-Beitrags von der Buchmesse gesehen. Der Auftritt von Meyer war kurz aber amüsant. Wieviele Kurze der wohl schon in sich reingefeiert hatte? :)
Nachtrag No 2: Besprechung in der Zeit - Clemens Meyers »Die Nacht, die Lichter« »
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Verfasst von califax am Donnerstag, 13. März 2008
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Verfasst von califax am Mittwoch, 12. März 2008
Die Spielbar sei aus diesem Grunde / als Russenpuff‘ in aller Munde
So habe sie sich nicht geniert / und auf dem Hocker masturbiert. / Was dabei auf den Hocker troff, / befände sich im Hockerstoff.
Auch wenn’s der Klägerin missfällt: Es gibt für sie kein Schmerzensgeld.
Quelle: Neue Juristische Wochenschrift via FAZ.
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Verfasst von califax am Dienstag, 11. März 2008
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Verfasst von califax am Dienstag, 11. März 2008
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Verfasst von califax am Dienstag, 11. März 2008
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Verfasst von califax am Montag, 10. März 2008
…sind in der Politik und in der Berichterstattung über Politik ja recht häufig. Eine besonders dümmliche ist mir aber erst in letzter Zeit aufgefallen. Man dürfe die neue SED nicht einfach ablehnen, sondern müsse die Bewertung vom Personal abhängig machen.
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Verfasst von califax am Montag, 10. März 2008
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Verfasst von califax am Samstag, 8. März 2008
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Verfasst von califax am Freitag, 7. März 2008
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Verfasst von califax am Freitag, 7. März 2008
Gerade auf Phoenix zur hessischen Ypsibremse: “[...]sie hat sich mannhaft schrägstrich frauhaft[...]“.
Mannomann, Schrägstrich, Frauofrau, Deutsch muss echt schwer sein.
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