The Outside of the Asylum

Wer wird uns vor denen schützen, die wir zu unserem Schutz rufen?

Weblog-Archiv für 8. Juli 2008

Denkanstöße zur Nacht

Verfasst von califax am Dienstag, 8. Juli 2008

Bei den Liberalen drüben ein sehr guter, weil neutraler zum Selberdenken anregender Kommentar: House gegen Kant. Echte Moral, echte Ethik ist das Problem jenseits von Schlagzeilen und Geboten.

Ein Interview im Tagesspiegel zu Hysterie und Ängsten.

Wenn der Zettel meckert, muss man nicht zustimmen, sollte man aber erstmal lesen. Interessant ist es immer. Und in diesem Fall liegen wir auf einer Linie.

Im Hotel wird auch gemeckert. Nicht ganz zu unrecht.

Und bei Sipol gibt’s das neueste aus dem Irrenhaus. Unbedingt lesen und im Hinterkopf behalten! Wenn man dem nächsten Irren begegnet, könnte das helfen, den Humor zu behalten.

Bei SpOn etwas versteckt: Vorwärts in die Vergangenheit.

Noch was.  Wird ein Gesetz erlassen, gibt es zwei Möglichkeiten für den Bürger: Befolgen oder Ignorieren. Wird ein Gesetz ignoriert, hat der Staat zwei Möglichkeiten: Hart durchsetzen oder Abschaffen. Was man für richtig hält, sollte vom jeweiligen Gesetz und der Situation der Bürger abhängen. Daran hängt auch die Frage, ob man eine dieser Optionen als Skandal bewertet. Zettel hat einen in Zettels kleinem Zimmer aufgedeckten Gedankengang unserer Minister als Skandal gewertet. Allerdings erschien mir seine Reaktion zunächst deutlich übertrieben. Rayson reduziert die Angelegenheit mit einem einzigen treffsicheren Zitat auf genau das, was tatsächlich den Skandal dabei ausmacht. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wer aufmerksam liest – um so mehr.

Und auch das sollte man lesen. Ja, auch die Diskussion in den Kommentaren.

Noch eine sehr, sehr lesenswerte Meckerei.

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UNO, Kyros, Menschenrechte

Verfasst von califax am Dienstag, 8. Juli 2008

Spiegel Online:

In einer Schauvitrine im New Yorker Uno-Hauptgebäude liegt eine 2500 Jahre alte Keilschrift, die als „antike Deklaration der Menschenrechte“ verehrt wird. Jetzt zeigt sich: Der Text stammt von dem antiken Despoten Kyros II., der seine Gegner foltern ließ.

Passt doch wie Arsch auf Eimer. Man sollte das Original bei Sitzungen des sogenannten Menschenrechtsrates im Raum postieren.

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