The Outside of the Asylum

Wer wird uns vor denen schützen, die wir zu unserem Schutz rufen?

Quizfrage

Verfasst von califax am Montag, 19. Mai 2008

Was macht ein Sozialist, wenn die UntertanenBürger zu wenig Netto verdienen?

Re sbeqreg uöurer Fgrhrea.

Zusatzfrage: Was macht ein Sozialist, wenn Niedrigqualifizierte staatliche Hilfe zum Lohn brauchen?

Re ireovrgrg vuara mh neorvgra.

(Für die Auflösung braucht man weder eine Kristallkugel noch einen elaborierten Codeknacker. Eine Zeitung oder scharfes Hingucken reichen aus.)

Diese Gerechtermacher sind nicht nur komplett unfähig und Teil des Problems, das sie lösen wollen. Sie wissen es auch. Anders kann ich mir diese Verzweiflungstaten bei der SPD nicht mehr erklären.

Das Theater erinnert mich an meinen Neffen, als der noch kleiner war. Da wollte er mal kurz in ein Zimmer reinlinsen. Anschließend wollte er wieder den Kopf aus der Tür rausziehen und die Tür schließen. Dabei hat er aber die Reihenfolge vertauscht. Ergebnis: (1) Die verdammte Tür wollte trotz aller Kraft und wiederholtem Zuschlagen nicht zugehen. (2) Der Kopf wollte trotz allem Gezerre nicht freiwerden. (3) Und zu allem Übel kamen auch noch Kopfschmerzen. Er hat sich benomen, wie es die Sozialisten und Umverteiler immer tun, wenn sie merken, daß ihre unausgegorenen Ideen nicht funktionieren, dies aber auf keinen Fall zugeben können, weil dies ihrer Mischung aus Neidkomplex, Kontrollwahn und Heilsanmaßung widersprechen würde: rumkrakelen und mit zunehmender Verbitterung und Wut immer neue Versuche starten. Und jedesmal, wenn man merkt, daß man das genaue Gegenteil von dem erreicht, was man anstrebt - nochmal das gleiche probieren. Je stärker meinem Neffen klarwurde, daß es so einfach nicht funktionieren konnte, desto trotziger, sturer und erbitterter hat er sich die Tür gegen den Kopf gepresst und geschlagen. Die Welt war sehr, sehr ungerecht an diesem Tag.

Was der Unterschied zwischen meinem Neffen und den Sozialisten ist? Mein Neffe hatte die Schmerzen selbst zu ertragen, hat entsprechend daraus gelernt. Sozialisten müssen die Suppe, die sie den Leuten einbrocken, nur selten selbst auslöffeln. Und sie sind mit einer faszinierenden Borniertheit gegen jede Lernerfahrung gefeit.

Nachtrag: Richard Wagner - Die Temperatur der Armut.

4 Antworten zu “Quizfrage”

  1. Zettel sagt:

    irefgnaqra!

    Aber was ich nicht rausgekriegt habe, lieber Califax: Die Buchstaben werden jeweils wechselseitig ersetzt; aber gibt es dafür ein allgemeines Prinzip? Oder geht es nach Seite soundsoviel, xte Zeile von “Moby Dick”?

    Herzlich, Zettel

  2. califax sagt:

    Man nehme ein Alphabet mit Länge a und einen Schlüssel in Form einer beliebigen ganzen Zahl k. Hat man ein Zeichen x im Klartext, sucht man im Alphabet das Zeichen x+k modulo a und ersetzt damit x.
    Der Code wurde der Überlieferung gemäß von Caesar verwendet und ist das Schulbuchbeispiel für einen Substitutionschiffre, die Schwäche kleiner Schlüssel und die Relevanz von Statistiken zum Brechen von Chiffren. Das Erschütternde ist, daß auch heute noch Leute Geld damit verdienen, wichtige Schutzmaßnahmen mit diesem oder verwandten Chiffren abzusichern.

    Der Schlüssel 13 ist deshalb so beliebt, weil Ver- und Entschlüsseln beim lateinischen Alphabet dann identisch sind. Das Stichwort für Google lautet ROT-13. Aber das sollte ihnen schon in die Hände gefallen sein. :)
    Wenn sie an solchen Sachen interessiert sind, empfehle ich ihnen dringend Simon Singh: Geheime Botschaften. In Englisch wahrscheinlich noch besser als auf Deutsch. Das Buch ist spannend wie ein Krimi und führt leicht verständlich durch die Geschichte der Kryptographie ohne den Leser für blöd zu halten. Nach der Lektüre möchte am liebsten dauernd irgendwelche Codes brechen. Das ist spannender als Kreuzworträtsel. :)

  3. Zettel sagt:

    Lieber Califax,

    denkpsychologisch ganz interessant: Just diese Symmetrie der Ver- und Entschlüsselung hat mir den Blick für das eigentlich Offensichtliche verstellt. Ich hatte diese Idee, daß man sozusagen das Alphabet um eine gewissen Buchstabenzahl verschiebt, ungefähr wie bei einem Rechenschieber. Aber dann dachte ich, das könne doch nicht zu diesem Resultat der Symmetrie von Ver- und Entschlüsselung führen.

    Was schlicht ein Irrtum war.

    Herzlich, Zettel

    Danke für den Tip! Könnte mich wirklich interessieren. Die verschlüsselten Anmerkungen, mit denen Arno Schmidt das “Porträt einer Klasse” versehen hat, sind nämlich meines Wissens immer noch nicht entschlüsselt. ;-)

  4. califax sagt:

    Allerdings liefert Singh keine Anleitungen sondern nur die Geschichte. Verständliche Anleitungen und Erläuterungen findet man am besten in Applied Cryptographics / Angewandte Kryptographie von Bruce Schneier.
    Allerdings ist das dann auch gleich das Standardwerk schlechthin.

Eine Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>