Lesetip zum 1. Mai
Verfasst von califax am Donnerstag, 1. Mai 2008
Hier ist ja zur Zeit Sendepause, aber andere bloggen fleißig:
Wer nach einem optimalen Weg sucht, mit Steuererhöhungen die Steuereinnahmen drastisch zu verringern, der dürfte mit diesem Vorschlag fündig geworden sein.
Neschle meckert über den Unsinn, den die SPD zur Zeit wieder abzieht. Sehr lesenswert. Von mir nur ein kurzer Kommentar dazu.
Meiner Meinung nach ist dieser Versuch der staatlichen Lohnfestlegung blanker Populismus in vollendeter Borniertheit und Verblendung.
Als nächstes kommt wahrscheinlich die Forderung nach der Einführung eines Einheitlichen Volkspreises und nach der Verstaatlichung der Konzerne. Die SPD ist unter dem Einfluss ihrer Marxisten regierungsunfähig geworden und simuliert jetzt Politik, indem sie Neid und Mißgunst bedient. Man glaubt, man könne wieder Anhänger sammeln, wenn man Schikanegesetze gegen eine gerade unbeliebte Minderheit propagiert und Arbeiten mit niedrigem Profit verbietet. Dabei ignoriert die SPD, daß sie auch dabei der SED nicht das Wasser reichen kann.
Es sind Hase und Igel auf dem Wettlauf in die gute alte DDR mit ihrem idiotischen Steuerrecht, ihren ineffizienten Staatsbetrieben, ihren blödsinnigen Parolen, ihrer ruinösen inkompetenten Wirtschaftspolitik, ihrer wertlosen Währung, ihrem Problem der Massenabwanderung von Akademikern, von Hochqualifizierten, von Ehrgeizigen, kompletten Firmen und Bankguthaben. Und keine Mauer der Welt kann ein Land vor den Folgen einer sozialistischen Politik retten.
Diese Partei ist für mich nicht mehr wählbar. Wer sich nicht aus Not, sondern mit voller Absicht und großem Aufwand mit Verfassungsfeinden verbündet, deren durchaus offen propagiertes Ziel die Zerschlagung der BRD und die Gründung einer neuen kommunistischen Diktatur ist; Wer wissentlich und mutwillig Millionen von Arbeitsplätzen durch Verbot zerstört, nur weil man glaubt, so irgendwelchen Schlipsträgern mal eine auswischen zu können; Wer in der Außenpolitik jeden Sinn für die Realität verliert (Sitz im UNO-Sicherheitsrat, Talibangespräche, Unterwürfigkeit gegenüber dem Kreml, etcpp); Wer meint, man könne von politischer, speziell wirtschaftspolitischer Inkompetenz ablenken, indem man besonders ergiebige Steuerzahler durch sinnlose Schikanen ins Ausland treibt, der ist nicht mehr wählbar. Die SPD ist für mich tot.
Siehe auch: Die SPD in ihrem Lauf…
