The Outside of the Asylum

Wer wird uns vor denen schützen, die wir zu unserem Schutz rufen?

Trauerspiel

Verfasst von califax am Sonntag, 9. März 2008

….oder Abgesang auf zwei ehemals demokratische Parteien, die ich mal gewählt habe.

Machen wir’s kurz: Was wäre wohl in Deutschland los, wenn große Teile der Union samt Landesführung in Hessen so hart darum kämpfen würden, mit den Republikanern, samt bekennenden Mitgliedern der ANS/NA, zusammenarbeiten zu können?

Aber mit der neuen SED, ihrer kommunistischen Plattform, ihrem nationalen Sozialisten Lafontaine, ihrem Anhang aus der DKP, ihren Stasi-Offizieren und ihrem „Netzwerk marx21″, einer schlichten Umbenennung der extremistischen Politsekte Linksruck, ist ja alles in Ordnung.

Hey, die unterstützen zwar Terrororganisationen auf der ganzen Welt, sind eingeschworene Antisemiten und bezeichnen sich selbst ehrlicherweise als Trotzkisten, also als Anhänger einer Form der kommunistischen Diktatur, der sogar Stalin zu gemäßigt war, aber was soll’s?
Lass uns doch einfach die Verfassung wegwerfen und die nächste Diktatur anstreben! Was ist das schon gegen Ministerposten?

Ich könnte nur noch kotzen.

Ypsilanti? Mir wird schlecht.

Nachtrag: Und den Umgang mit direkt gewählten Abgeordneten kann man tatsächlich nur noch als politischen Bankrott bezeichnen.

Nachtrag No. 2:

„[...]Die Bundes-SPD ist mittlerweile soweit ohne programmatisches Fundament und personales Zentrum,dass sich die noch verbliebenen Mitglieder jeden noch so peinlichen Stil in der Entscheidungsfindung gefallen lassen [...] Dem – nun neuen – Koalitionsdenken und Farbenspiel wird die Sachpolitik geopfert und gesellschaftliche Entwicklungen werden von der Politkerkaste sowieso verschlafen,sie ist zuviel mit sich selbst befasst. Sie verschläft wieder, dass der Mittelstand zunehmend wegbricht, die Arbeitslosigkeit (nicht nur statistisch) nicht wirksam vermindert wird, die nächste Rezession aus den USA auch die EU hart treffen wird und die staatliche Ausplünderung der noch Arbeitenden oder Selbständigen einen unzumutbaren Grad erreicht hat.[...]“ (Das Philologische Klo)

Nachtrag No. 3: Blogschau zu Ypsilanti-Fiasko.

Nachtrag No. 4:

„Ein Auto fährt dicht an einem Passanten vorbei und spritzt ihn mit Dreck voll; von rechts. Dann wendet der Fahrer, fährt auf der anderen Seite an dem Mann vorbei und spritzt ihm auch noch von links den Modder an Jacke und Hose.

So sind die Vorsitzenden Gerhard Schröder und Kurt Beck mit den Wählern der SPD umgegangen. Kein politischer Gegner hätte es fertiggebracht, diese Partei so gründlich zu ruinieren – sie zugunsten ihrer traditioneller Gegner, der Kommunisten, zu ruinieren -, wie diese beiden Vorsitzenden, die ihre Wähler wie den letzten Dreck behandelt haben.“ (Zettels Raum)

Nachtrag No. 5 : Wortwahl: die neue SED

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