Mit Dank ans Bendler-Blog.
Paar Unterhaltsame Minuten gefällig? Ok.
Geschrieben von califax am Freitag, 18. November 2011
Veröffentlicht in Nicht kategorisiert | Kommentar schreiben »
Rechtsterrorismus?
Geschrieben von califax am Dienstag, 15. November 2011
Was ist neu an den „Dönermorden“ der NSU-Gruppe?
Man hat Feuerwaffen benutzt. Man war im Untergrund unterwegs.
Weder der organisierte Terror, noch die Ideologie, noch die praktische Ausführung der Mordabsichten sind irgendetwas neues. Nationalsozialisten (man sollte die Bewegung ruhig beim Namen nennen, abseits der Wahlkämpfe stehen diese Leute ganz offen zu ihrem Glauben) morden nicht als irgendeine aufsehenerregende Eskalation sondern weil es zu ihrem Selbstverständnis und zu ihrer sich selbst auzferlegten Pflicht gehört, Mörder zu sein. Ständig werden Ausländer, Schwule, Juden und Andersdenkende von Nationalsozialisten ermordet. Nur sind die üblichen Waffe eben keine Pistolen sondern Autos, Knüppel, Eisenstangen, Stiefelsohlen, …
Ein paar Leute sind vom Totschlagen zum Totschießen übergegangen. Und sie sind untergetaucht. Normalerweise leben die Mörder in der Mitte der Gesellschaft. Sind die Söhne von Bürgermeistern und Pfarrern, arbeiten in der Jugendbetreuung, als Diskothekenbetreiber und als Fahrlehrer. Sie kündigen ihre Taten an, sie brüsten sich damit, sie sprechen ganz offen davon, daß es politische Morde sind. Nur gab es bisher einen gesellschaftlichen Konsens, diesen nationalsozialistischen Terrorismus nicht als solchen wahrnehmen zu wollen.
Veröffentlicht in Demokratie, gesellschaft, Terrorismus | Getaggt mit: Dönermorde, Nationalsozialismus | 1 Kommentar »
Well done Mr. President
Geschrieben von califax am Mittwoch, 4. Mai 2011
Was hätte ein spektakulärer öffentlicher Prozeß ausgelöst?
Dieselben Knallchargen, die schon die Freilassung Saddam Husseins gefordert haben und jetzt Bin Ladens Erschießung verdammen, hätten die Propagandatrommel gerührt, um Bin Ladens Freilassung zu erreichen, und das Verfahren gegen ihn mit den wildesten Märchen zu diskreditieren. Er und seine Verteidiger hätten ihn als Held, Märtyrer und Opfer der bösen amerikanisch-jüdischen Weltverschwörung inszeniert und wären dafür gefeiert worden. Es wäre eine reine Propagandaschlacht gewesen, flankiert von Massakern durch seine Anhänger und öffentlichen Kapitulationserklärungen all der Feiglinge und Pazifisten, deren Lebensaufgabe darin besteht, die Schafsherde vor den Wölfen zu schützen, indem sie Hütehunde verbieten und Gatter niederreißen.
Ein nicht-öffentlicher Prozeß? Eine Katastrophe!
Eine normale Hinrichtung? Ein Debakel.
Ein Bombenangriff? Stoff für Verschwörungstheoretiker und mit zu vielen zivilen Toten verbunden.
Ein Auslieferungsgesuch? Bin Laden versteckte sich äußerst auffällig in einem neugebauten, gut verteidigten, auffällig isolierten Gebäude inmitten eines geheimdienstlich stark überwachten militärischen Sperrbezirks. Direkt an der breiten Straße von der Militärakademie gelegen. Natürlich hätten die ihn ausgeliefert oder vor Gericht gestellt. Sicher doch…
Er wurde erschossen, als er sich unbewaffnet hinter seiner Frau versteckte. nachdem seine Kämpfer in einem langanhaltenden Feuergefecht bereits für ihn gefallen waren, er also wirklich nicht überrascht wurde. Ein Leben als reicher weinerlicher Massenmörder, der andere in den Tod schickt und wehrlose Gefangene abschlachten läßt. Ein Tod als Feigling.
Well done. So hat er es verdient.
Veröffentlicht in Afghanistan, appeasement, Islam, Krieg, Militär, Pazifismus, Politik, Terror, Terrorismus, usa | Getaggt mit: Osama bin Laden | 1 Kommentar »
Wort des Tages: orgasmuspflichtig
Geschrieben von califax am Freitag, 4. März 2011
Veröffentlicht in gesellschaft | Getaggt mit: Sexualwissenschaft | Kommentar schreiben »
Frohe Weihnachten!
Geschrieben von califax am Freitag, 24. Dezember 2010
Allen da draußen eine Frohe Weihnacht, vor allem denen, die ihr Leben riskieren, damit wir hier in Sicherheit und Ruhe feiern dürfen. Paßt auf Euch auf, Leute. ;-)
Veröffentlicht in Nicht kategorisiert | 3 Kommentare »
Fassungslos
Geschrieben von califax am Samstag, 27. November 2010
Ich schwanke immer noch zwischen Gelächter und Entsetzen.
Der Deutsche Judobund will dem rapiden Mitgliederschwund und dem Bedeutungsverlust des Judo entgegenwirken, indem er wieder Atemi (Schläge und Tritte) sowie Selbstverteidigung einführt.
Beides gab es schonmal. Tatsächlich waren wirksame, knallharte Atemi mal die Grundlage des Judo. Und Selbstverteidigung in wilden Kneipenschlägereien mit und ohne Waffen ganz normaler Judoalltag.
Aber was man ausgegraben hat, sind nicht etwa die sehr, sehr guten Atemi des Judo, die sich nahtlos in das Gesamtsystem mit seinen Würfen und Hebeln einpassen – denn die kann im DJB inzwischen keiner mehr – sondern die albernen und gefährlich dummen Phantasien eines Leichtkontaktwettkämpfers.
Das Machwerk, welches die künftige Selbstverteidigungsausbildung im Judo des DJB vorgibt, muß man selbst gelesen haben, um das Ausmaß des Wahnsinns zu glauben. Wer sich mit dieser Ausbildung in eine gewalttätige Konfrontation wagt (Zivilcourage!), endet mindestens mit zertretenen Kniegelenk im Krankenhaus und unter Umständen auf dem Friedhof, während die Aggressoren nur verwirrt sind, wie jemand so unfaßbar dumm agieren kann. Man muß das selbst gelesen haben:
Veröffentlicht in Aufklärung, Bildung | Kommentar schreiben »
Er hat Gen gesagt!
Geschrieben von califax am Freitag, 3. September 2010
Naja, schlimmer noch: Gen, Jude, Muslim, Deutschland, Ausländer.
Mehr als ein oder zwei dieser Reizworte halten die Teilnehmer unserer Autoaggressionsseminare einfach nicht aus. Da explodieren sogar die Hirne im Reichstag. Und das, liebes Publikum, ist zum Schreien komisch. Denn – ist Ihnen das auch schon aufgefallen? – keiner weiß, was genau denn dieser Sarrazin da nun eigentlich geschrieben hat.
Die politische Oberschicht ist sich erstmal einig: Was der da geschrieben hat, muß man verurteilen, ist Grund, ihn mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen, auch wenn man dabei grundlegende Arbeitnehmerrechte mit Füßen tritt.
Und gleichzeitig steht ein nicht zu unterschätzender Teil der Anhängerschaft diser Führungsschicht plötzlich auf der anderen Seite der Front, meint, was der da schreibe, stimme ja schon irgendwie.
Aber keiner weiß, was der da geschrieben hat! Niemand weiß, worum es eigentlich geht! Und das ist zum Schreien komisch.
Weil niemand das Buch in der kurzen Zeit, und schon gar nicht vor seiner Veröffentlichung, lesen und verstehen konnte. Und jetzt ist es zu spät. Man hat sich positioniert. Jetzt kann keiner mehr zugeben, daß da vielleicht etwas ganz anderes drinsteht, als man blind vor Borniertheit und Ideologie drauflosgeraten hat. Weder seine Freunde noch seine Feinde sind jetzt noch in der Lage, sein Buch zu lesen und dann über den Inhalt zu reden. Entweder zum Thema informieren oder drüber reden. Da haben wir die zentrale Anforderung an den deutschen Politikexperten in Reinstform.
Selten wurde deutsche Politik so treffend und so absurd karrikiert wie in diesem Skandal. Und selten war das Theater so haarsträubend komisch.
Ich hoffe übrigens, daß Sarrazin sich gegen seinen Rausschmiß gerichtlich wehrt. Dann hält der Spaß noch eine Weile an.
Noch etwas übrigens: Wenn Arbeitnehmer wegen Diebstahls gefeuert werden, steht Verdi auf deren Seite. Wenn Arbeitnehmer wegen Faulheit gefeuert werden, steht Verdi auf deren Seite. Wenn Arbeitnehmer wegen Inkompetenz gefeuert werden, steht Verdi auf deren Seite. Wenn Arbeitnehmer wegen einer außerbetrieblichen ganz legalen politischen Meinung, die nur der Regierung nicht paßt, gefeuert werden, steht Verdi dagegen wo? Achja: Sind ja Sozialisten. Ich vergaß…
Veröffentlicht in Demokratie, Fernsehen, gesellschaft, Journaille, PC, Politik | Getaggt mit: Sarrazin | 2 Kommentare »
Hass und Glaube
Geschrieben von califax am Montag, 26. Juli 2010
Für die Zukunft wurden jedoch Weichen gestellt: Denn das amtliche Ende der »geilsten Party der Welt«, der Loveparade, dürfte mit dem gestrigen Tag besiegelt worden sein! Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen!
(Eva Herman macht aus ihrem Herzen keine Mördergrube. Und sie wagt es es allen Ernstes, noch von Anstand und Sitten zu sprechen. Man kann nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte, angesichts dieser Mischung aus Bigotterie, Dummheit und Nächstenhass.)
Veröffentlicht in Aberglauben | Getaggt mit: Bigotterie, Christentum, Eva Herman, Fundamentalismus, Love Parade | 1 Kommentar »
Zitat zum Morgen
Geschrieben von califax am Freitag, 19. März 2010
Helene Hegemann hat keinen Preis der Leipziger Buchmesse bekommen. Das macht ihr aber nichts, sie klaut einfach welche von den anderen.
Veröffentlicht in Humor, Kunst | Kommentar schreiben »